„Das einzig Bunte hier sind Graffiti“

Schüler des Erdkunde-Leistungskurses besuchten zwei Tage das Ruhrgebiet

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Zuerst stand das Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen auf dem Plan mit einer Führung entlang des Entstehungswegs von Kohle. Uns wurde anschaulich beigebracht, dass die „Kumpel“ damals einen wirklich gefährlichen Job unter schlechten Bedingungen hatten. Durch dreckige und harte körperliche Arbeit hat kaum ein Arbeiter der Zeche sein Rentenalter erreichen können... Nach einer kurzen Mittagspause gestärkt für den nächsten Programmpunkt, fuhren wir mit dem Bus durch Duisburg, um von der Stadtentwicklung zu erfahren.
So ging es durch die Innenstadt vorbei an jahrhundertealten Bauwerken sowie neu designten Wohnblöcken und angelegten Grachten über Rhein und Ruhr bis hin zum Duisburger Innenhafen. Auch der Freizeit- und Tourismusbereich hat einen hohen Stellenwert, die Industriekultur nutzt noch vorhandene stillgelegten Zechen und Hüttenwerke heute als Sehenswürdigkeiten der Stadt.


Besonderes Highlight der Exkursion war die Erkundung des beleuchteten ehemaligen Hüttengeländes am Abend. Das Klettern auf einen alten Hochofen hat Überwindung gekostet, aber verschaffte einen wunderschönen Blick über ganz Duisburg und das Umland bei Nacht.
Die Werksbesichtigung von ThyssenKrupp am nächsten Tag brachte alle zum Staunen und Schwitzen. Sehr beeindruckend waren die großen Maschinen und Hochöfen. Wir konnten sowohl noch brodelnde Schlacke als auch frisch gepresste Brammen (Stahlblöcke) sehen. Auf dem gesamten Werksgelände hat Sicherheit oberste Priorität, weswegen auch wir stets Schutzhelme und –brillen parat hatten/trugen. Das Stahlwerk gleicht einer kleinen eigenen Stadt mit seinem eigenen Hafen und den vielen Produktionsstätten.
Zum Abschluss der Fahrt ging es noch einmal im Hellen in den Landschaftspark Duisburg-Nord, um dort noch mehr über den Strukturwandel der Stadt zu erfahren. Das alte Hochofengelände bietet heute Platz für Kletterer, Taucher, Touristen und Fotografen. Im Sommer finden dort Feste statt, es wurde eine Tribüne gebaut, um auf einer Leinwand Filme zu zeigen und sehen zu können.
Auf den ersten Blick scheint die Stadt sehr grau und von der Industrie geprägt, aber der Wandel auch hin zu Kultur und Tourismus lässt viele Orte in neuer Farbe erstrahlen.
Der Strukturwandel ist sichtbar deutlich noch nicht abgeschlossen, also bleibt es spannend, was aus der Stadt wird.

 

Zusammengestellt nach Texten von Leonie Fackiner, Vivien Muth, Lisa-Marie Paar, Alessa Hallmann, Charleen Pilger und Leonie Mandel
Fotos: Rune Schütze