Wie baut man eine Lavalampe? (von Fabio)

Man braucht:
Wasser, ein Gefäß (z.B. Reagenzglas), Alkohol, schwarze Farbe oder Kohlenstoff, Öl, eine 100W Glühbirne

Wie wird’s gemacht:
Man färbt das Öl mit Kohlenstoff oder der schwarzen Farbe und gibt etwas Wasser in das Gefäß. Dann gibt man so viel Öl dabei, dass eine Kugel entsteht. Am besten so viel, dass ¼ des Gefäßes gefüllt ist. Nun noch so viel Alkohol dazu geben, dass der „Öl-Ball“ gerade den Boden des Gefäßes berührt. Jetzt noch das Gefäß über der Glühbirne befestigen und die Lampe einschalten. Mit etwas Glück habt ihr eine selbstgebaute Lavalampe.

Was passiert:
Man sieht nach einer Weile das Öl aufsteigen.
 


Wie funktioniert es:
Das ist in der Theorie ganz einfach. Die Glühbirne sendet Wärmestrahlung aus. Diese strahlt durch das Wasser-Alkohol-Gemisch hindurch, wird aber, da das Öl schwarz ist, davon aufgenommen und das Öl erwärmt sich. Dadurch dehnt sich das Öl aus, die Masse bleibt aber natürlich gleich. Es wird im Verhältnis zum Volumen leichter, man spricht von eine geringeren Dichte. Die Dichte des Wassers bleibt nahezu gleich, da es sich kaum erwärmt. So wird die Dichte des Öls geringer als die des Wassers und dadurch steigt das Öl auf. Oben kühlt sich das Öl wieder ab und sinkt wieder, weil sich die Dichte wieder erhöht und der Vorgang beginnt von neuem.

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lavalampe (21.03.12)