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MINT bezeichnet als Abkürzung die Fachgebiete Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik und stellt neben dem musikalischen Schwerpunkt ein weiteres Aufgabenfeld dar, auf dem sich unsere Schule besonders engagiert.
Unser MINT-Konzept, das in den verschiedenen Jahrgangsstufen ansetzt, um Interesse zu wecken und eine breite Förderung zu ermöglichen, stellt sich wie folgt dar:

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Deutschland befindet sich als Exportnation im ständigen Wettbewerb, konkurrenzfähige Produkte herzustellen. Diese müssen durch Qualität und Innovationen überzeugen. Es sind die Mathematiker, Ingenieure, Informatiker, Physiker, Biologen und Chemiker, die diese Weiterentwicklung vorantreiben und somit letztendlich den Wohlstand in unserer Gesellschaft sichern. Sie sind es auch, die die technischen Lösungen anbieten werden, um die großen Herausforderungen der Zukunft (z. B. Klimawandel, Mobilität, Energiesicherheit, Versorgung einer wachsenden Welt-bevölkerung) erfolgreich zu bewältigen.

Die Edertalschule ist bestrebt, im MINT-Bereich die individuellen Fähigkeiten und Neigungen unserer Schülerinnen und Schüler besonders zu fördern, um auf diese Weise das Interesse für naturwissenschaftliche Studiengänge und Ingenieurberufe zu wecken bzw. zu verstärken. Die besondere Bedeutung dieser Bestrebungen wird durch unsere Mitgliedschaft im Verein MINT-EC http://www.mint-ec.de/ unterstrichen, die es uns ermöglicht, den mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkt angemessen zu vertiefen.

Experimentelles Arbeiten ist dabei ein wesentlicher Baustein in unserem MINT-Konzept, welches sowohl in der Physik (Alltagsphysik: Reihen-, Parallelschaltungen,...) als auch in der Chemie (Alltagschemie: Herstellung von Seife, Fettcremes, ...) einerseits einen Motivationsfaktor, andererseits aber auch die Grundlage für vertieftes naturwissenschaftliches Arbeiten darstellt.

 

 

Erfahrungsbericht zum Auslandspraktikum

von Simon Vöhl

Foto1 TelfordDie Umstände
Während der Einführungsphase bot sich mir durch Viessmann die Chance, mein Betriebspraktikum im Ausland, genauer in Telford, Großbritannien, zu absolvieren. Da es für diesen Praktikumsplatz natürlich mehrere Interessenten gab, musste zuvor ein kleiner Bewerbungsprozess inklusive Vorstellungsgesprächs durchlaufen werden. Auch wenn so der Zeitraum zwischen Bewerbung und finaler Antwort einige Zeit in Anspruch nahm, hat sich das Warten gelohnt.
Zur Organisation ist außerdem zu sagen, dass Viessmann so ziemlich alles bereits im Vorhinein arrangiert hat. Das umfasst die Reiseversicherung, eine Unterkunft vor Ort, aber auch die täglichen Taxifahrten zum Betrieb oder den Flughafentransfer. Lediglich die Flüge habe ich selbst gebucht. Die Kosten hierfür – wie auch für alle anderen bereits genannten Dinge – wurden von Viessmann komplett übernommen; darüber hinaus habe ich sogar ein Taschengeld erhalten.

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Mathe Girls Camp Kaiserslautern, 28. – 31. Mai

von Leonie Neumark

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Vom 28. bis zum 31. Mai dieses Jahres fand in Kaiserslautern in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik sowie der Technischen Universität Kaiserslautern das MINT-EC-Girls-Camp: Math-Talent-School  statt, an dem ich ebenfalls teilgenommen habe. Für mich war es das erste MINT-Camp und ich habe es als sehr positiv wahrgenommen.
Drei Tage lang (denn am ersten Tag der Veranstaltung fand lediglich eine Begrüßungsrunde und eine Vorstellung des Projektes, der TU und des Fraunhofer-Instituts statt) arbeitete man mit interessierten Gleichaltrigen an spannenden mathematischen Fragestellungen. Dabei gab es vier Projekte, die sich alle mit unterschiedlichen praktischen Problemen befassten, wie beispielsweise der optimalen Herstellung von Fließstoffen für Wundauflagen (meinem Projekt) oder der Realisierung des autonomen Fahrens.

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MINT-EC-Camp Molekularbiologie Dortmund

von Leon Bardhi

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Zum MINT-EC-Camp mit dem Thema Molekularbiologie hat das Heisenberg-Gymnasium in Dortmund vom 06.05. bis zum 09.05 in Kooperation mit den Bayerwerken in Bergkamen 16 Schüler eingeladen.
Es nahmen neben mir 15 weitere Schüler aus Hessen, Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen sowie aus Washington D. C. und Istanbul teil.
Nach der Begrüßung durch die Schule haben wir am ersten Tag zusammen das schuleigene Schülerlabor der Schule besucht und dort erste praktische Erfahrungen mit verschiedenen Methoden der Genetik gemacht. Mit den vorhandenen Geräten konnten wir ähnlich wie in einem richtigen Labor arbeiten. Im ersten Schritt haben wir von uns unbekannten Organismusproben eine DNA-Isolierung durchgeführt. Später haben wir gemeinsam eine PCR (polymerase chain reaction) durchgeführt und darüber hinaus haben wir in verschiedenen Gruppen weitere Versuche zur Sequenzierung mit einem Kapillarsequenzierer oder der Realtime-PCR bewältigt.

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