Untersuchte Fleischproben wurden im Landeslabor überprüft – Kein Pferdefleisch
„Wir sind von einem Skandal weit weg. Es ist keiner. Die Untersuchungsergebnisse von unseren Schülern haben sich nicht bestätigt.“ Mit diesen Worten kommentierte Björn Croll, Fachlehrer und Betreuer der „Jugend forscht“-Schülergruppe am Frankenberger Gymnasium Edertalschule, am Donnerstag die aktuellen Ergebnisse des Hessischen Landeslabors. Wie berichtet, hatten Schüler der „Jugend-forscht“-Gruppe der Edertalschule zuvor bei ihren Untersuchungen in sieben von acht Billig-Fleischprodukten Pferdefleisch entdeckt. Die Produkte stammten ausschließlich aus heimischen Supermärkten; die Ergebnisse waren auf Wunsch der Schüler anschließend noch einmal vom Hessischen Landeslabor und auch von einem externen Labor untersucht worden – das externe Labor war zusätzlich von der Edertalschule beauftragt worden. „Es ist tasächlich so, dass in den Proben kein Pferdefleisch gefunden wurde“, sagte Croll. Dabei erinnerte er daran, dass die ersten Ergebnisse seiner Schüler diese Schlussfolgerung noch nicht zugelassen hätten. „Hier liegt aber ein Spezialfall vor, der nur mit genaueren Methoden analysiert werden konnte, und nicht mit den von den Schülern angewendeten Methoden“, machte Croll deutlich. Mit den „genaueren Methoden“ sei beim Landeslabor gearbeitet worden. Auch das Landeslabor habe bestätigt, dass die Interpretation der Schüler „durchaus naheliegend“ gewesen sei.





