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Die Jugend forscht AG bietet die Möglichkeit für interessierte und engagierte Schüler, ein naturwissenschaftliches Projekt zu beginnen, voranzutreiben und erfolgreich abzuschließen. Einen Höhepunkt stellt dabei die Teilnahme an Schülerwettbewerben, wie „Jugend forscht“, dem „B. Braun Schülerwettbewerb“ oder dem „Bundesumweltwettbewerb“ dar. Neben der Anerkennung und den (Geld)Preisen bei den Wettbewerben, steht aber die persönliche Entwicklung im Vordergrund (Teamfähigkeit, Zielstrebigkeit, Eigenverantwortung). Schüler erhalten dabei Unterstützung vom Betreuungslehrer. Anstehende Aufgaben oder Probleme werden „auf Augenhöhe“ diskutiert. Diese Form des Arbeitens hat mit „normalem“ Unterricht nicht mehr viel zu tun. Vielmehr werden unbekannte Themen in projektorientierter Arbeit gemeinsam vorangetrieben. Von der ersten groben Idee bis zum fertig ausgearbeiteten Projekt, das ist „Forschung an der Schule“ – der Weg ist das Ziel. Wer Interesse an einem solchen Projekt hat, trifft sich einfach mit Herrn Croll zu einem Vorgespräch.

Drei Schülerteams der Edertalschule gewinnen Preise

Am 21.02.14 fand der Jugend forscht Regionalentscheid „Hessen Mitte“  in Lollar bei Gießen statt. Von 40 angemeldeten Projekten traten 28 an, darunter auch drei Schülerteams der Edertalschule, die von Herrn Starck und Herrn Croll betreut wurden.
In der Kategorie „Arbeitswelt“ erreichten Julia Balz, Sarah Lipinski und Schirin Schwarz mit ihrem Projekt „Der Pferdefleischskandal“ den 1. Platz und damit die Zulassung zum Landesentscheid in Darmstadt am 26. und 27. März. Neben dem Preisgeld für den 1. Platz bekommen sie alle ein Jahresabo der Zeitschrift „Bild der Wissenschaft“. In ihrem Projekt analysierten die drei Schülerinnen verschieden „billige“ Rindfleischpodukte aus heimischen Supermärkten und fanden in allen untersuchten Proben Fleischsorten, die nicht deklariert waren, z.B. Lamm, Schwein und Geflügel. Zudem waren in 7 von 8 Proben Spuren von Pferdefleisch enthalten.
Lucas Ochse und Luca Pawlik erreichten im Bereich „Technik“ mit ihrem Projekt einen 2. Platz und gewannen den Sonderpreis für erneuerbare Energien. Die beiden Physik-LK-Schüler hatten ein der Sonne nachführbares Photovoltaikmodul konstruiert,  das verschiedene Methoden der Nachführung gestattet. Die noch ausstehende Untersuchung soll die Frage beantworten, ob und wenn ja welche Methode der Nachführung sinnvoll ist.
Malaika Isken und Johanna Krähling konnten mit ihrem Projekt „Biochar – Dünger der Zukunft?“ den Sonderpreis „Nachwachsende Rohstoffe“ erringen. In ihrem Pojekt untersuchten die beiden den Einfluss von Biochar (Pflanzenkohle) auf das Wachstum und den Ertrag von Sommergerste und andere Pflanzen.


 

Laura Naumann und Inga Jerrentrup von der Edertalschule nahmen am Erfinderlabor teil

jugend forscht hna 04 02 2014

Laura Naumann und Inga Jerrentrup haben am Erfinderlabor des Zentrums für Chemie (ZFC) in Rüsselsheim teilgenommen. „Anfangs war es etwas frustrierend, wenn man etwas nicht verstanden hat“, erzählt Laura Naumann, Oberstufenschülerin der Edertalschule. „Dafür war es aber ein besonders tolles Gefühl, eine Lösung für die Aufgabe gefunden zu haben“, ergänzt Inga Jerrentrup, ebenfalls Schülerin der Stufe 12 des Frankenberger Gymnasiums. Die 17- und 16-jährigen Schülerinnen waren zwei der 16 Schüler aus Hessen, die vom ZFC für das Erfinderlabor ausgewählt wurden. In vier Teams, je zwei Mädchen und zwei Jungen, forschten die Schüler – von Experten angeleitet – in einem fünftägigen Seminar an der Brennstoffzelle. Die Jugendlichen stellten sich verschiedenen Aufgaben zum Thema „Nutzung von Wasserstoff für Elektromobilität und Energiespeicherung“. Laura Naumann untersuchte mit ihrer Gruppe die Widerstände von Teilchen in der Brennstoffzelle. Inga Jerrentrup erforschte die Bedingungen, unter denen ein Hybridsystem, also die Kombination einer Brennstoffzelle mit einer Batterie, am besten arbeitet. Beide Schülerinnen sind im Chemie-Leistungskurs der Edertalschule.


 

Schülerinnen der Edertalschule gewinnen unter anderem den Hessischen Staatspreis für intelligente Energien

staatspreis intelligente energien hna 29 05 2013

Mit ihrer „Algensuppe“, wie sie sie nennen, haben drei Schülerinnen der Edertalschule gleich drei große Erfolge bei naturwissenschaftlichen Schülerwettbewerben erzielt. Die „Algensuppe“ dient einem konkreten Ziel: Janina Meyer, Laura Dzubiella und Mirjam Sulzmann erforschen seit zwei Jahren, wie man aus Mikroalgen Energie gewinnen kann. Sie verbrachten viel Freizeit im Labor und waren sogar an Heiligabend und Silvester in der Schule, um Werte zu messen. Nun erhielten die Abiturientinnen den Lohn für ihre Arbeit: Sie sind in der Kategorie „Schüler“ Gewinner des „Smart Energie Awards“ – das ist der hessische Staatspreis für intelligente Energien. Den mit 500 Euro dotierten Preis vergibt das Landesumweltministerium. Außerdem haben sie den Sonderpreis des Natur pur Awards 2012/2013 (1000 Euro) erhalten, der ebenfalls hessenweit vergeben wird. Hier haben sich die Schülerinnen gegen 40 andere Teams durchgesetzt. Die Freude über die Preise ist bei den jungen Frauen groß. Besonders stolz sind sie aber über die Teilnahme am Bundesumweltwettbewerb. Deutschlandweit werden nur zehn Gruppen eingeladen, die ihr Projekt einer Jury vorstellen dürfen: Die Edertalschule ist mit ihrem Projekt dabei. Im Juni fahren die Schülerinnen zur Präsentation nach Kiel. Mirjam, Laura und Janina haben im Rahmen der Jugendforscht-AG der Edertalschule versucht, aus den Algen einen Ersatzstoff für Kerosin herzustellen. Ob das funktioniert? „Ja, das geht“, erklärt Björn Croll, Fachsprecher der Chemie und betreuender Lehrer des Projekts.