Fachschaft Französisch

Stellenwert und Förderung des Faches

Angesichts der zunehmenden Bedeutung von Fremdsprachen in einer Gesellschaft, die in Studium und Beruf eine große Flexibilität und Mobilität erwartet, ist es die Aufgabe der Schule, die Sprachkompetenzen in besonderem Maße zu fördern. Die Schule ist im ländlichen Raum der einzige Ort, an dem die intensive Auseinandersetzung mit der französischen Sprache erfolgen kann. Deshalb soll den Schülern jedes Jahrganges die Teilnahme an einem Französisch-Leistungskurs ermöglicht werden; im Bedarfsfall auch als Kombikurs oder mit gekürzter Stundenzahl. Nur so kann die Kontinuität gewahrt und den Schülern im Hinblick auf die Oberstufe Planungssicherheit gegeben werden. Um die Grundlagen dieser Arbeit schon in der Mittelstufe zu schaffen, gibt es im WU-Unterricht eine projektorientierte Vertiefung zur Erlangung des DELF-Zertifikats inklusive der Möglichkeit einer Auslandsfahrt. Außerdem wird angestrebt, möglichst vielen Französisch-Lernenden zwischen Klasse 6 und Klasse 9 die Teilnahme an einer Austauschfahrt zu ermöglichen.

Unterrichtsprojekte

Den Vorgaben des Lehrplans für den achtjährigen gymnasialen Bildungsgangs entsprechend, will die Fachschaft der Arbeitsform des Unterrichtsprojekts einen festen Platz im schulinternen Lehrplan zuweisen. Konkret bedeutet dies, dass in jedem Doppeljahrgang (6/7,8/ 9) nach Möglichkeit ein Abschnitt des Lehrbuchs durch eine als Unterrichtsprojekt angebotene thematische Einheit ersetzt wird. Die aus den Projekten entstehenden Arbeitsprodukte sollen in regelmäßigen Abständen ausgestellt bzw. anderen Schülern, den Eltern und Kollegen vorgestellt werden. Dies wird von den in der jeweiligen Jahrgangsstufe unterrichtenden Lehrern zu Beginn eines Schuljahres festgelegt.

Fünftklässler der Edertalschule schnuppern in eine fremde Sprache · „France Mobil“ zu Besuch

france mobil wlz fz 06 02 2013

Klein-Frankreich auf Rädern ist auch in diesem Jahr an die Edertalschule gekommen: Die Französin Laura Khiyachi tourt derzeit mit einem Renault durch Deutschland und besucht Schulen. Spielerisch weckt Laura Khiyachi bei Schülern aller Jahrgänge die Lust an der französischen Sprache. An der Frankenberger Edertalschule brachte sie gestern den Fünft-klässlern erste Grundzüge ihrer Muttersprache bei. „Bonjour, je m’appelle Laura“, sagte die Französin zur Begrüßung. Kein Wort auf Deutsch verlor sie, während sie den Jungs und Mädchen der Klasse 5a erklärte, wo sie herkommt. Eigentlich lebt Khiyachi in Paris, reist aber nun in ihrem „France Mobil“ durch Deutschland. Die Schüler verstanden ihren französischen Gast sofort – diese verständigte sich mit deutlichen Worten und Gestik. In einer kurzweiligen Unterrichtsstunde ließ sie die Schüler zunächst auf Zuruf hüpfen und sich drehen. Natürlich waren die Rufe auch auf Französisch. Die Kinder verstanden es trotzdem und hatten sichtlich Spaß bei dem Getobe zum Aufwärmen und Kennenlernen. Nach dem sportlichen Teil ging es direkt weiter mit Wortspielen: Zunächst durften die Schüler aufzählen, welche Wörter sie schon kennen. Da fielen etwa „Croissant“, „Baguette“ und sogar „Ribéry“. In französischen Zeitschriften suchten die Kinder nach Wörtern, die im Deutschen ähnlich klingen oder genauso geschrieben werden. Bei einem anderen Spiel malten sie auf Französisch vorgegebene Begriffe an die Tafel und ließen die Mitschüler raten.Betreut wurde der Schulbesuch in Frankenberg von Lehrerin Ingrid Hübl und Referendar Marius Schmidt. Das „France Mobil“ gibt es seit 2002 in Deutschland. Es wurde von der Robert-Bosch-Stiftung und der französischen Botschaft initiiert. Seither fahren junge Franzosen durch Deutschland und machen auf Anfrage der Schulen mit Kindern und Jugend-lichen einen kleinen Ausflug aus dem Klassenzimmer nach Frankreich. Laut den Initiatoren wurden in den vergangenen zehn Jahren mehr als 800 000 Schüler an 10 000 Schulen besucht. Zeitgleich sei die Zahl der Französisch-Lernenden in Deutschland gestiegen. Im Jahr 2004 bekamen das „France Mobil“ und das „Deutsch Mobil“ in Frankreich den „Adenauer-de-Gaulle-Preis“ für das Engagement in der deutsch-französischen Zusammenarbeit.


 

Literaturwettbewerb an Edertalschule: 14 Schüler präsentierten Französisch-Bücher

literaturwettbewerb franzoesisch hna 25 01 2013

Ein wenig aufgeregt waren sie schon, schließlich kostet es Überwindung, vor einer größeren Zuhörergruppe ein Buch zu präsentieren – noch dazu in einer fremden Sprache: Die 14 Schüler des Französisch-Leistungskurses des Frankenberger Gymnasiums Edertalschule meisterten ihren Auftritt beim Schulentscheid des Literaturwettbewerbs „Prix des Lycéens Allemands“ jedoch souverän. Einer von ihnen darf jetzt am Bundesentscheid im sächsischen Leipzig teilnehmen: Phil Röse aus Haine. Zu seiner Stellvertreterin wurde Luisa Ruf aus Grüsen ausgewählt. Die teilnehmenden Schüler der Jahrgangsstufe 12 hatten aus vier vorgegebenen französischsprachigen Büchern ihren jeweiligen Lieblingsroman ausgewählt und stellten diesen Text am Donnerstag ihren Mitschülern aus den Orientierungskursen vor (siehe Hintergrund). Die Präsentation fand in der Mediathek der Edertalschule statt. Ziel des im Jahr 2004 vom Institut francaise d‘Allemagne in Zusammenarbeit mit dem Klett-Verlag ins Leben gerufenen Literaturwettbewerbs ist es vor allem, den deutschen Gymnasiasten die französischsprachige zeitgenössische Jugendliteratur näher zu bringen. Zudem sollen die Schüler dadurch veranlasst werden, zu debattieren, ihre Auswahl auf Französisch zu verteidigen und demokratisch zu wählen.


 

Frankenberger Gymnasium Edertalschule feiert deutsch-französische Beziehungen

deutsch franzoesischefreundschaft aktion hna 24 01 2013

Der 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages am 22. Januar 1963 wurde auch an der Edertalschule in Frankenberg gefeiert. Einige Französischlehrer des Gymnasiums trugen an diesem Tag eine Anstecknadel, welche die Flagge Deutschlands und Frankreichs miteinander verbindet und die deutsch-französische Freundschaft sichtbar verschmelzen lässt. Zugleich wird durch diese Nadel auch deutlich, dass Deutschland und Frankreich seit 1963 miteinander verbunden sind. Die Kriege mit dem „Erzfeind“ sind passé, heute prägt eine tiefe Freundschaft die beiden Nachbarstaaten. Das wurde auch an der Edertalschule deutlich. Anlässlich des Jubiläums fand auch eine Aktion am Frankenberger Gymnasium statt. Die Klasse 8e hatte mit ihrem Französischlehrer Marius Schmidt an einem bundesweiten Internetwettbewerb teilgenommen, der unter dem Motto „Einmal Freunde, immer Freunde“ stand.


 

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