Fachschaft Französisch

Stellenwert und Förderung des Faches

Angesichts der zunehmenden Bedeutung von Fremdsprachen in einer Gesellschaft, die in Studium und Beruf eine große Flexibilität und Mobilität erwartet, ist es die Aufgabe der Schule, die Sprachkompetenzen in besonderem Maße zu fördern. Die Schule ist im ländlichen Raum der einzige Ort, an dem die intensive Auseinandersetzung mit der französischen Sprache erfolgen kann. Deshalb soll den Schülern jedes Jahrganges die Teilnahme an einem Französisch-Leistungskurs ermöglicht werden; im Bedarfsfall auch als Kombikurs oder mit gekürzter Stundenzahl. Nur so kann die Kontinuität gewahrt und den Schülern im Hinblick auf die Oberstufe Planungssicherheit gegeben werden. Um die Grundlagen dieser Arbeit schon in der Mittelstufe zu schaffen, gibt es im WU-Unterricht eine projektorientierte Vertiefung zur Erlangung des DELF-Zertifikats inklusive der Möglichkeit einer Auslandsfahrt. Außerdem wird angestrebt, möglichst vielen Französisch-Lernenden zwischen Klasse 6 und Klasse 9 die Teilnahme an einer Austauschfahrt zu ermöglichen.

Unterrichtsprojekte

Den Vorgaben des Lehrplans für den achtjährigen gymnasialen Bildungsgangs entsprechend, will die Fachschaft der Arbeitsform des Unterrichtsprojekts einen festen Platz im schulinternen Lehrplan zuweisen. Konkret bedeutet dies, dass in jedem Doppeljahrgang (6/7,8/ 9) nach Möglichkeit ein Abschnitt des Lehrbuchs durch eine als Unterrichtsprojekt angebotene thematische Einheit ersetzt wird. Die aus den Projekten entstehenden Arbeitsprodukte sollen in regelmäßigen Abständen ausgestellt bzw. anderen Schülern, den Eltern und Kollegen vorgestellt werden. Dies wird von den in der jeweiligen Jahrgangsstufe unterrichtenden Lehrern zu Beginn eines Schuljahres festgelegt.

Fünftklässler der Edertalschule lernen die Fremdsprache spielerisch kennen

francemobil hna 21 01 2012

Jessica Mathelin zeigt eine Postkarte. Darauf ist die Stadt Grenoble zu sehen. „J’habite à Grenoble“, sagt sie. „Ich wohne in Grenoble“, wiederholt sie den Satz. Nun sind die Schulkinder der Klasse 5c der Edertalschule an der Reihe. Sie sollen auf Französisch sagen, wo sie wohnen. Jessica Mathelin ist eine Stipendiatin, die für elf Monate durch Hessen reist und im Auftrag der Robert-Bosch-Stiftung und der französischen Botschaft Schülern ihre Landessprache näher bringt. Gestern machte sie mit dem France Mobil, so wird die Aktion genannt, an der Edertalschule Station. „Ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell die Schüler anfangen Französisch zu verstehen. Zu Beginn meiner Tour habe ich viel mehr Deutsch geredet, aber ich habe gelernt, dass ich 90 Prozent in Französisch erklären kann und die Kinder mich verstehen“, sagte Mathelin.


 

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